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Synthese und Kristallstruktur von PbMo 5 O 8 ; ein reduziertes Oxomolybdat mit Mo 10 O 28 ‐Oktaederdoppeln
Author(s) -
Dronskowski Richard,
Simon Arndt,
Mertin Wilhelm
Publication year - 1991
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19916020106
Subject(s) - crystallography , physics , chemistry , materials science
Mit der neuen Phase PbMo 5 O 8 wurde ein weiteres Beispiel für oligomere Mo‐Cluster aus zwei kantenverknüpften Mo 6 ‐Oktaedern gefunden, die nach Mo 10 O   6 i O   4/2 i−i O   16sol;2 i−averknüpft sind. Die Verbindung ist isotyp zu LaMo 5 O 8 . In den „Kanälen” der monoklinen Struktur a = 999,3(2) pm, b = 924,7(1) pm, c = 753,6(2) pm, β = 109,39(2)°, P2 1 /a) findet man isolierte, zweiwertige Pb‐Atome. Gegenüber der Verbindung In 11 Mo 40 O 62 sind die MoO‐Abstände mit durchschnittlich 206 pm nur gering um 1 pm und die MoMo‐Abstände innerhalb der oktaedrischen Baueinheiten mit durchschnittlich 275 pm ebenfalls nur schwach um 4 pm verkürzt. Allerdings findet man mit 278 pm sehr kurze MoMo‐Abstände zwischen den Clustereinheiten, die so nicht bei In 11 Mo 40 O 62 (320 pm) beobachtet werden können. An diesen inter‐Cluster‐Bindungen sind überschüssige Elektronen beteiligt, die andernfalls antibindende Clusterzustände besetzen würden.

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