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EuPtP, Eu 1–x Gd x PtP und Eu 0,5 Sr 0,5 PtP: Strukturen und Zwischenvalenz
Author(s) -
Lux C.,
Mewis A.,
Lossau N.,
Michels G.,
Schlabitz W.
Publication year - 1991
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19915930116
Subject(s) - chemistry , crystallography
EuPtP, bei dem Eu einen stark temperaturabhängigen mittleren Valenzwert aufweist, durchläuft bei 235 K (α‐/β‐Form) und 190 K (β‐/γ‐Form) zwei Phasenumwandlungen 1. Ordnung. Es kristallisiert in einer modifizierten Ni 2 In‐Struktur, bei der zunächst die P‐Atome (α,β‐EuPtP), dann aber auch die Pt‐Atome (γ‐EuPtP) in Richtung einer Eu‐Schicht ausgelenkt sind. Strukturbestimmungen an Verbindungen der Mischkristallreihe Eu 1–x Gd x PtP sowie an Eu 0,5 Sr 0,5 PtP ergaben jeweils eine dem α‐ bzw. β‐EuPtP analoge Struktur, wobei die Phasenübergänge für x > 0,05 nicht mehr beobachtet werden konnten. Bei ihnen wurde aus Röntgen‐L III ‐Absorptionsspektren eine Temperaturabhängigkeit der Eu‐Valenz wie bei EuPtP ermittelt und mit Suszeptibilitätsmessungen jeweils nur eine magnetische Ordnungstemperatur gefunden. Die strukturellen Einzelheiten sowie die Eigenschaften der Verbindungen werden anhand eines Domänenmodells diskutiert.

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