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Molybdän‐ und Wolframverbindungen mit dem Liganden ‐OTeF 5
Author(s) -
Turowsky L.,
Seppelt K.
Publication year - 1990
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19905900104
Subject(s) - chemistry , physics
Mittels eines neuen Verfahrens gelingt die Herstellung von Mo(OTeF 5 ) 6 , OMo(OTeF 5 ) 4 , W(OTeF 5 ) 5 und OW(OTeF 5 ) 4 . Mo(OTeF 5 ) 6 entsteht bei Versuchen, Mo(OTeF 5 ) 5 herzustellen. Es ist aus einem Oktaeder von Oktaedern aufgebaut. OMo(OTeF 5 ) 4 kristallisiert als Molekülverbindung in der bekannten quadratisch‐pyramidalen Weise mit dem doppelt gebundenen Sauerstoff in apikaler Position. Die Koordination des Molybdänatoms wird durch einen langen Kontakt mit einem (Tellur)‐Fluoratom auf sechs erweitert. W(OTeF 5 ) 6 ist instabil und konnte nicht kristallographisch erfaßt werden. Es zerfällt zu dem bekannten W(OTeF 5 ) 6 , aber auch zu OW(OTeF 5 ) 4 . Dieses ist der analogen Molybdänverbindung strukturell sehr ähnlich.