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Dicyclopentadienidhalogenide der Lanthanoide. 7. Magnetismus der zwei Modifikationen des Gadolinium‐dicyclopentadienidbromids, [Gd(C 5 H 5 ) 2 Br] 2 und   ∞ 1 [Gd(C 5 H 5 ) 2 Br]
Author(s) -
Handrick K.,
Schmitz J.,
Deussen M.,
Lueken H.
Publication year - 1990
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19905870102
Subject(s) - chemistry , physics , crystallography
Die magnetischen Suszeptibilitäten der beiden Modifikationen von Gd(C 5 H 5 ) 2 Br wurden zwischen 295 und 3 K ermittelt. Modifikation I , [Gd(C 5 H 5 ) 2 Br] 2 , besteht aus isolierten Zweikern‐Einheiten (GdGd‐Abstand: ≈427 pm), während II ,   ∞ 1 [Gd(C 5 H 5 ) 2 Br], eindimensional‐unendliche Baugruppen aufweist (GdGd‐Abstand: 488 pm). In beiden Fällen wird bis 6 K Curie‐Weiss‐Verhalten beobachtet mit einem für Gd 3+ ‐Ionen (μ theor = 7,94 μ B ) zu erwartenden magnetischen Moment und kleinen negativen Θ p ‐Werten ( I : μ = 7,91 μ B , Θ p = −0,3 K; II : μ = 7,96 μ B , Θ p = −0,9 K). I zeigt bei etwa 5 K ein Suszeptibilitätsmaximum, das auf intramolekularen Antiferromagnetismus hinweist. Eine Beschreibung des Verhaltens durch Berücksichtigung isotroper Austauschwechselwirkungen mit Hilfe des Heisenberg‐Modells gelingt allerdings nicht. Im Falle von II wird unterhalb 5 K ein zweiter linearer χ −1 ‐T‐Verlauf beobachtet.

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