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Zum Kondensationsverhalten von Silanolen. VI. Konkurrenz von Silanolkondensation und Siloxanspaltung bei der sauer katalysierten Reaktion von Siloxanolen
Author(s) -
Sarich W.,
Surkus A.,
Lange D.,
Popowski E.,
Kelling H.
Publication year - 1990
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19905810124
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , polymer chemistry
Siloxanole des Typs (Me 3 SiO) n Me 3–n SiOH mit n = 1–3 sowie Me 3 SiOSiMe 2 OSiMe 2 OH reagieren in wäßriger Dioxanlösung in Gegenwart eines sauren Katalysators (HCl, HClO 4 ) primär bevorzugt unter SiOSi‐Spaltung und nur zu geringem Anteil unter Eigenkondensation. Die niedermolekularen Produkte solcher Folgereaktionen wie der Kondensation der primären Spaltprodukte mit den Ausgangssiloxanolen und nachfolgender Spaltungs‐ und Kondensationsschritte wurden gaschromatographisch charakterisiert. Nach hinreichend langen Reaktionszeiten ergeben sich Produktgemische, die denen der Reaktion vergleichbarer OH‐freier Methylsiloxane unter gleichen Reaktionsbedingungen entsprechen. Bei (ClCH 2 )Me 2 SiOSiMe 2 OH dominiert die Eigenkondensation. Sowohl für die Konzentrationsabnahme der Siloxanole als auch für die gezielte Kondensation der Siloxanole mit Trimethylsilanol wurden die Geschwindigkeitskonstanten ermittelt.