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Ein N/P‐Analogon des Cyclotetraphosphazens: Reaktionen und Struktur des Octaphenyl‐1,5,2λ 5 ,3,4λ 5 ,6λ 5 ,7,8λ 5 ‐diazahexaphosphocins und seines PdCl 2 ‐Komplexes
Author(s) -
Schmidpeter A.,
Steinmüller F.,
Sheldrick W. S.
Publication year - 1989
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19895790120
Subject(s) - chemistry
Die im Titel genannte Achtringverbindung 6 stellt ein Analogon zum Octaphenyl‐cyclotetraphosphazen dar, in dem zwei gegenüberliegende Stickstoff‐Ringglieder durch zweifach‐koordinierten Phosphor ersetzt sind. Sie ist aus (Ph 2 P) 2 NLi und P 4 zugänglich und wird von sehr starken Nucleophilen an den PP‐Bindungen angegriffen und im Sinne einer Syntheseumkehr abgebaut. Sie wird selektiv am zweifach‐koordinierten Phosphor methyliert und bildet mit PdCl 2 und PtCl 2 durch Koordination dieser Phosphorglieder cis‐Chelate. Die Strukturen von 6 und des PdC1 2 ‐Komplexes 8 wurden röntgenographisch bestimmt und ermöglichen eingehende Strukturvergleiche. Insgesamt ergibt sich bei aller Cyclophosphazen‐Ähnlichkeit ein phosphidischer Charakter des zweifach‐koordinierten Phosphors in 6 . Eine MNDO‐Berechnung bestätigt das ebenfalls.
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