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Die neue Intercalationsverbindung TaS 2 · 0,5 C 4 NH 5 Darstellung und physikalische Eigenschaften
Author(s) -
Hummel H.U.,
Fackler R.,
Adrian H.,
Lippert M.
Publication year - 1989
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19895750120
Subject(s) - chemistry
Die neue Intercalationsverbindung TaS 2 · 0,5 C 4 NH 5 entsteht bei der direkten Reaktion von 2H–TaS 2 mit überschüssigem Pyrrol in geschlossener Ampulle bei einer Temperatur von 473 K. Das Pulverdiagramm der Titelverbindung ist auf Basis einer hexagonalen Zelle indizierbar mit a = 3,315(1) und c = 22,256(7) Å. Die thermische Deintercalation wurde im Temperaturbereich von 293 bis 1073 K untersucht. Zwischen 677 und 725 K deutet ein Plateau im TG‐Diagramm auf die Existenz einer Phase der Zusammensetzung TaS 2 · 0,33 C 4 NH 5 . Bis 1073 K wurde ein Massenverlust von 10% registriert. Im Temperaturbereich von 300 bis 50 K nimmt der Widerstand von TaS 2 · 0,5 C 4 NH 5 nahezu linear ab, unterhalb von T = 40 K ist ein ausgeprägter Anstieg zu verzeichnen. Ab T ⩽ 7,5 K treten Übergänge in den supraleitenden Zustand auf. Im ESCA Spektrum deutet ein 5 eV breites N1s Signal auf die Existenz von Stickstoffatomen in unterschiedlicher Umgebung.

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