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Untersuchungen Zur Jarositbildung
Author(s) -
Martin A.,
Feltz A.
Publication year - 1989
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19895750114
Subject(s) - physics
Beim Umsetzen von Eisen(III)‐sulfatlösung mit Kalilauge erhält man beim Einhalten eines Molverhältnisses b = KOH:Fe 3+ im Bereich 0,5 ⩽ b ⩽ 2,0 unabhängig von der Reaktionstemperatur die Verbindung Jarosit KFe 3 (OH) 6 (SO 4 ) 2 als einziges röntgenographisch nachweisbares Reaktionsprodukt. In Lösungen mit 1 ⩽ b ⩽ 2 fällt beim Zugeben der Kalilauge zunächst amorphes Eisenoxidhydrat aus, das im Verlaufe der weiteren Reaktion mit noch in Lösung befindlichen Eisen(III)‐aquoionen im Sinne einer Säure‐Basen‐Komproportionierung zu Jarosit umgesetzt wird. Bei b ≥ 2,5 wird das Eisen quantitativ als Oxidhydrat gefällt und Jarosit nicht gebildet. Beim Verändern der Temperatur von 20 auf 95°C vergrößert sich der Umsetzungsgrad durch Verschieben der Hydrolysegleichgewichte auf die Seite der Hydroxokomplexe.
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