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Über den Einfluß der Substituenten im (R 3 Si) 2 (P–Si)R 2 Cl auf Bildung und Eigenschaften der Hexasila‐tetraphosphadantane und deren 31 P‐NMR‐Spektren
Author(s) -
Fritz G.,
Reuter J.
Publication year - 1989
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19895750107
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry , polymer chemistry , crystallography
Die Thermolyse des (Me 3 Si) 2 P–SiEt 2 Cl 4 bei 300°C führt zu den Silylphosphanen mit Adamantanstruktur (Et 2 Si) x (Me 2 Si) 6–x P 4 (x = 0–6) neben (Me 3 Si) 3 P, (Et 2 MeSi) (Me 3 Si) 2 P, (Et 2 MeSi) 2 (Me 3 Si)P und Me 3 SiCl, Et 2 MeSiCl. Aufgrund der unterschiedlichen Stellung der Et 2 Si‐Brücken im Adamantangerüst bilden die Verbindungen mit x = 2–4 Isomere. Die Thermolyse des (Me 3 Si) 2 P–SiEtMeCl 14 verläuft analog und führt zu den Adamantanen (EtMeSi) x (Me 2 Si) 6–x P 4 (x = 0–6). Der Einbau der SiEtMe‐Gruppe bedingt bei den Verbindungen mit x = 2–6 die Existenz von chiralen Isomeren. Aus (Et 3 Si) 2 P–SiEt 2 Cl 24 bildet sich (Et 2 Si) 6 P 4 . Die Thermolyse des (Me 3 Si) 2 P–SiPh 2 Cl 25 und des [(Me 3 Si)P–SiPh 2 ] 2 ermöglicht nicht die Bildung von Adamantanen mit SiPh 2 ‐Brücken, sondern führt zu Me‐ und Ph‐substituierten Trisilylphosphanen. Es wird die Synthese der Ausgangsverbindungen 4, 14, 24, 25 beschrieben. Die 31 P‐NMR‐Spektren der Silylphosphane mit Adamantanstruktur zeigen, daß der bei den Et(Me)‐teilsubstituierten Trisilylphosphanen mit steigender Zahl der Et‐Gruppen beobachtete lineare Anstieg der δ 31 P‐Werte nach Hochfeld auch eine Abschätzung der δ 31 P‐Werte der einzelnen P‐Atome in den Adamantanstrukturen ermöglicht, wobei sowohl die Position der SiEt‐Gruppen im Molekülgerüst als auch deren Ausrichtung (a,e) zu berücksichtigen ist.