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Zum Magnetischen Verhalten der Alkalimetallozonide KO 3 , RbO 3 und CsO 3
Author(s) -
Lueken H.,
Deussen M.,
Jansen M.,
Hesse W.,
Schnick W.
Publication year - 1987
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19875531021
Subject(s) - physics , chemistry , crystallography
Die magnetischen Suszeptibilitäten von KO 3 , RbO 3 und CsO 3 wurden zwischen 3,6 und 250 K bestimmt. Die Verbindungen zeigen overhalb von 50 K Curie‐Weiss‐Verhalten. Die aus den Anstiegen der Curie‐Weiss‐Geraden berechneten magnetischen Momente (1,74 μ B KO 3 , CsO 3 ; and 1,80 μ B RbO 3 ) entsprechen dem Spinmoment für isolierte O 3 ‐ Anionen mit jeweils einem ungepaarten Elektron. Die θ‐ Werte betragen– 34 K (KO 3 ), – 23 K (RbO 3 ) und – 10 K (CsO 3 ). Bei tiefen Temperaturen zeigen die für KO 3 und RbO 3 erhaltenen Suszeptibilitätskurven jeweils ein breites Maximum (20 bzw. 17 K) sowie ein Minimum (6 K). Dieses Verhalten, das auf eine zunächst mit fallender Temperatur einsetzende niederdimensionale, antiferromagnetische und eine anschließende dreidimensionale magnetische Ordnung deutet, wird im Zusammenhang mit den intermolekularen Sauerstoff – Sauerstoff‐Abständen diskutiert.