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Über Kupfer(I)‐sulfat Cu 2 SO 4 . Darstellung und thermische Eigenschaften
Author(s) -
Berthold H. J.,
Born J.
Publication year - 1987
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19875500702
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , polymer chemistry
Kupfer(I)‐sulfat Cu 2 SO 4 läßt sich in hoher Reinheit durch Umsetzung von Cu 2 O mit Dimethylsulfat (CH 3 ) 2 SO 4 bei 160°C unter Argon erhalten. Bei Verwendung eines durch Reduktion einer Kupfer(II)‐acetatlösung mit Hydrazin erhaltenen, äußerst feinteiligen Cu 2 O und einer Reaktionszeit von 10 Minuten wird ein Produkt erhalten, das neben Cu 2 SO 4 weniger als 1 Gew.% nicht umgesetztes Cu 2 O enthält. Verlängerung der Reaktionszeit führt zum teilweisen Zerfall des gebildeten Cu 2 SO 4 in Cu(met.) und CuSO 4 . Cu 2 SO 4 schmilzt im geschlossenen System unter Argon bei etwa 400°C und zersetzt sich in der Schmelze schnell in Cu und CuSO 4 . Gleichzeitig erstarrt die Schmelze. Im Thermoanalyzer unter strömendem Argon oder im Vakuum reagieren Cu und CuSO 4 weiter unter SO 2 ‐Abspaltung. Temperatursteigerung führt in drei Reaktionsschritten zum CuO, das beim Erhitzen auf 1000°C in Cu 2 O übergeht. Die bei Untersuchungen über das System CuSO gelegentlich geäußerte Vermutung, daß die Bildung von Cu 2 SO 4 die Ursache für das Auftreten flüssiger Phasen unterhalb von 500°C sei, wird diskutiert.

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