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Vergleich der Reaktivität von Triethyltrithiophosphit und Trialkylphosphit bei der Synthese von PN‐Verbindungen
Author(s) -
Herrmann E.,
Albrecht S.,
John A.
Publication year - 1987
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19875450224
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Bei der Reaktion mit CCl 4 und stickstoffhaltigen Nucleophilen verhält sich das Triethyltrithiophosphit anders als das Triethylphosphit. Mti Phosphorsäurediethylesteramid und CCl 4 setzt sich das Thiophosphit nicht um. Tetrachlormethan und primäre, aliphatische Amine bilden mit (EtS) 3 P nicht das Thiophosphorsäureamid, sondern (EtS) 2 PCCl 3 und EtSNHEt. Nur bei der Umsetzung von (EtS) 3 P mit Diethylphosphit, Tetrachlorkohlenstoff und Natriumazid entsteht das erwartete Monophosphazen (EtO) 2 P(O)NP(SEt) 3 . Die unterschiedliche Nucleophilie des Phosphors im Trialkyltrithio‐ und Trialkylphosphit wird ausgehend von CNDO/2‐MO‐Berechnungen diskutiert.