Premium
Mg 2 IrB 2−x , ein Magnesium‐Iridiumborid mit W 2 CoB 2 ‐verwandter Struktur
Author(s) -
Jung W.,
Schmidt B.
Publication year - 1986
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19865431211
Subject(s) - crystallography , physics , materials science , chemistry
Die neue Verbindung Mg 2 IrB 2−x mit einem schmalen Homogenitätsbereich, der näherungsweise zu 0,2 ≤ x ≤ 0,35 bestimmt wurde, kristallisiert monoklin in der Raumgruppe C2/m, Z = 4. Bei x = 0,35 betragen die Gitterkonstanten a = 858,0(1) pm, b = 484,6(1) pm, c = 683,6(1) pm, β = 115°43′(1). Die Struktur, die mit Röntgen‐Einkristall‐ und Pulver‐Neutronenbeugungsmethoden bestimmt wurde, leitet sich vom W 2 CoB 2 ‐Typ ab und enthält verzerrte Mg 4 Ir 2 ‐Prismen. Die Boratome sind zum Teil fehlgeordnet. Sie befinden sich entweder innerhalb der Prismen und bilden Paare, oder sie liegen auf einer aufgeweiteten, aus zwei Iridiumatomen bestehenden Prismenkante, wobei sehr kurze Ir‐B‐Abstände ausgebildet werden (199pm).