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Synthese und Kristallstruktur von dimerem Dipyrazoldipyrazolato‐platin(II), [Pt(pz) 2 (Hpz) 2 ] 2
Author(s) -
Burger W.,
Strähle J.
Publication year - 1986
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19865390804
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , crystallography
Der dimere Komplex [Pt(pz) 2 (Hpz) 2 ] 2 (Hpz = Pyrazol) entsteht in wäßriger Lösung aus [Pt(Hpz) 4 ] 2+ durch Zugabe von OH − oder pz − . Die in Wasser unlösliche, farblose Verbindung zersetzt sich bei 191°C in Pt(pz) 2 . Sie kristallisiert monoklin in der Raumgruppe C2/c mit den Gitterkonstanten a = 2 165,5, b = 972,0, c = 1 648,4 pm, β = 123,09°, Z = 4. Jedes Pt 2+ ‐Ion ist von zwei Hpz‐Molekülen und zwei pz − ‐Anionen quadratisch‐planar koordiniert. Die Dimerisierung erfolgt über vier symmetrische NHN‐Brücken zwischen den Hpz‐ und pz − ‐Liganden beider Pt‐Atome, so daß ein vollständiger Ladungsausgleich zwischen den Liganden erreicht wird. Der Komplex besitzt die Symmetrie C 2 , wobei zwei der Brücken‐H‐Atome auf der Symmetrieachse liegen. Die PtN‐Abstände entsprechen mit 200 pm kovelanten Einfachbindungen. v (NH) wird bei 2 400 cm −1 als breite Absorption beobachtet.

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