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Quantenchemische Untersuchungen zur Stabilität von Si—F‐Spezies
Author(s) -
Lück R.,
Scholz G.,
Kolditz L.
Publication year - 1986
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19865380719
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , crystallography
Mit Hilfe semiempirischer Rechenverfahren (EHT, CNDO/2) wurden Untersuchungen zur Stabilität von Si—F‐Spezies (SiF 6 2− , SiF 4 planar und tetraedrisch, SiF 3 + planar und pyramidal und SiF 2 (SiF 2 2+ ) linear und gewinkelt) durchgeführt. Es konnte gezeigt werden, daß das Auftreten planarer Strukturen bei zusätzlicher Stabilisierung im Festkörper energetisch möglich sein sollte. Beim SiF 2 (SiF 2 2+ ) konnten keine eindeutigen Unterschiede zwischen den linearen und gewinkelten Konfigurationen nachgewiesen werden. Dagegen ist die neutrale Form energetisch stabiler als SiF 2 2+ . Ein Vergleich der genannten Spezies zeigt, daß mit zunehmendem Bindungswinkel und damit mit abnehmender Anzahl der im Molekül gebundenen Fluoratome eine Verkürzung der Si—F‐Bindungslängen auftritt. Die EHT‐Bindungsenergien werden in gleicher Richtung negativer. SiF 4 (T d ) ordnet sich infolge seiner ungewöhnlich kurzen Si—F‐Bindung, die früher zur Annahme einer Si—F‐Doppelbindung geführt hatte, nicht in die gefundenen Zusammenhänge ein.

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