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Zum Einfluß der Alkylkette auf Protolyse, Komplexbildung und Extraktionseigenschaften N‐substituierter 2‐(o‐Hydroxyphenyl)‐Δ 2 ‐imidazoline
Author(s) -
Uhlig E.,
Undeutsch B.
Publication year - 1986
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19865340323
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
N‐substituierte 2‐(o‐Hydroxyphenyl)‐Δ 2 ‐imidazoline RNNOH können als Extraktionsmittel für Kupfer(II) aus saurer Lösung benutzt werden. Sie liegen in der wäßrigen Phase als Betaine \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ {\rm R}\mathop {\rm N}\limits^ \oplus {\rm HNO}^ \ominus $\end{document} ( IIa ) vor. Durch den Übergang in Lösungsmittel mit kleinerer Dielektrizitätskonstante (z. B. Dioxan‐Wasser‐Mischungen) wird das Tautomere von IIa , die Neutralsäure RNNOH ( IIb ), zunehmend begünstigt. Die Protonierung von IIa bzw. IIb erfolgt in schwach saurer Lösung. Im pH‐Bereich von 3 bis 4, in dem die Kupfer(II)‐Extraktion bevorzugt erfolgt, liegen die Extraktanten daher als Kationen [RNHNOH] + vor. Die Octylverbindung OcNNOH wird durch Chloroform, weniger gut durch Toluen als Ionenpaar \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ [{\rm Oc}\mathop {\rm N}\limits^ \oplus {\rm HNOH]X} $\end{document} extrahiert. Die Nernstschen Verteilungskoeffizienten \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ {\rm P}_{[{\rm Oc}\mathop {\rm N}\limits^ \oplus {\rm HNOH]X}} $\end{document} steigen dabei in der von den quaternären Ammoniumsalzen bekannten Reihenfolge HSO 4 − < NO 3 − < ClO 4 − . Die Affinität der von den Butylverbindungen BuNNOH abgeleiteten Ionenpaare zu organischen Lösungsmitteln ist sehr gering. Die Bildung der trans‐planaren Kupfer(II)‐Komplexe kann aus Löslichkeitsgründen nur in Dioxan‐Wasser‐Mischungen verfolgt werden. Wegen lg K 1 ≥ lg k 2 + 2 sind die Existenzbereiche von Cu(RNNO) + und Cu(RNNO) 2 deutlich voneinander getrennt. Die Verteilungskoeffizienten der Chelate Cu(RNNO) 2 wachsen mit der Größe von R und übertreffen die der Liganden RNNOH um eine Zehnerpotenz und mehr.

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