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Phasendiagramm des quasibinären Systems NiCr 2 S 4 –NiGa 2 S 4 , Kristallstruktur des NiGa 2 S 4
Author(s) -
Lutz H. D.,
Buchmeier W.,
Siwert H.
Publication year - 1986
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19865330215
Subject(s) - nichrome , chemistry , crystallography , organic chemistry
Das quaternäre System NiCr 2–2x Ga 2x S 4 wurde mit Hilfe von Röntgenguinier‐Aufnahmen abgeschreckter Präparate untersucht und die Kristallstruktur der bisher nicht beschriebenen Verbindung NiGa 2 S 4 anhand von Einkristalldaten bestimmt. NiGa 2 S 4 kristallisiert in der trigonalen Raumgruppe P 3 m1 mit Z = 1 sowie a = 362,49(2) und c = 1199,56(5) pm in einer hexagonal dichtesten Packung des Schwefels mit den Nickel‐ und Galliumionen in je 1/4 der vorhandenen Oktaeder‐ und Tetraederlücken (FeGa 2 S 4 ‐Typ). Der S;S‐Abstand der S;Ni;S‐Schichtpakete ist mit 321,1 pm ungewöhnlich kurz. Das IR‐Spektrum des NiGa 2 S 4 sowie die Schwingungsabzählung der Gitterschwingungen des FeGa 2 S 4 ‐Typs werden mitgeteilt. In das in einer NiAs‐Defektstruktur (Cr 3 S 4 ‐Typ) kristallisierende NiCr 2 S 4 werden, offensichtlich wegen der Metall‐Metall‐Wechselwirkung in dieser Struktur, keine röntgenographisch nachweisbaren Mengen Gallium eingebaut. In der Schichtenstruktur des NiGa 2 S 4 können bis zu 20 Mol‐% Gallium durch Chrom, wahrscheinlich durch Verdrängung des Nickels von Oktaeder‐ auf Tetraederplätze, substituiert werden. Im Bereich 0,18 ⩽ x ⩽ 0,35 wird die Bildung einer quaternären Mischphase mit Spinellstruktur beobachtet.

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