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Lithiumaluminiumamid, LiAl(NH 2 ) 4 , Darstellung, röntgenographische Untersuchung, Infrarotspektrum und thermische Zersetzung
Author(s) -
Jacobs H.,
Jänichen K.,
Hadenfeldt C.,
Juza R.
Publication year - 1985
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19855311218
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Durch Umsetzung von Lithium und Aluminium mit flüssigem Ammoniak bei 80–100°C entsteht innerhalb weniger Tage LiAl(NH 2 ) 4 . Kristalle für eine röntgenographische Strukturbestimmung erhält man bei langsamen Wachstum aus flüssigem NH 3 ausgehend von feinteiligem ternären Amid. Die Aufklärung der Atomanordnung gelang einschließlich der H‐Lagenbestimmung an den NH 2 − ‐Ionen. Raumgruppe: P2 1 /n; Gitterkonstanten: a = 9,478(1) Å, b = 7,351(1) Å, c = 7,398(1) Å, β = 90,26(1)°; Z = 4, R‐Werte (ungew./gew. mit w = 1): 0,042/0,046. Die Atomanordnung von LiAl(NH 2 ) 4 kann formal als eine neue Variante der GaPS 4 ‐Struktur aufgefaßt werden. Die Verbindung wird weiterhin durch ihr IR‐Spektrum charakterisiert. Bei der thermischen Zersetzung von LiAl(NH 2 ) 4 bildet sich bei 180°C amorphes Al 2 (NH) 3 neben gut kristallinem LiNH 2 ; bei 220°C liegt bereits feinteiliges AlN vor. Oberhalb 400°C reagiert dieses AlN mit LiNH 2 bzw. Li 2 NH zu Li 3 AlN 2 .

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