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Neue Beobachtungen zum chemischen Transport von GeO 2 . VI. Temperaturabhängigkeit mit dem Transportmittel Chlor
Author(s) -
Schmidt G.,
Gruehn R.
Publication year - 1985
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19855280908
Subject(s) - physics , chemistry , medicinal chemistry
Im Temperaturgradienten T 2 − T 1 = 100 K ist die Abscheidung von tetragonalem GeO 2 bei mittleren Transporttemperaturen T ≤ 1080 K kinetisch kontrolliert; für die (metastabile) hexagonale Modifikation trifft dies bei T ≤ 1150 K ebenfalls zu. In beiden Fällen ist nach Arrhenius für den geschwindigkeitsbestimmenden Schritt der Abscheidung die Aktivierungsenergie 21 kcal/Mol. Bei höheren Temperaturen entsprechen die Transportraten erwartungsgemäß einem diffusionskontrollierten Modell, wenn GeCl 4 , Cl 2 und O 2 als maßgebliche gasförmige Teilchen sowie eine Mischkristallbildung von hexagonalem GeO 2 mit SiO 2 in Betracht gezogen werden. Bei Experimenten mit T < 1100 K ließ sich GeO 2 bei T 1 nur in Gegenwart von Keimkristallen der jeweiligen Modifikation abscheiden. Die untere Grenze der Entstehung von GeO 2 (hex.) wurde dabei mit T ≈ 1000 K beobachtet. Zur Bildung von GeO 2 (tetr.) ist außer Keimkristallen auch NaCl als Mineralisator erforderlich; die untere Grenze lag bei T ≈ 900 K.

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