Premium
Substitutionen und oxidative Additionen an 2‐Chlor‐4, 4, 5, 5‐tetrakis(trifluormethyl)‐1, 3, 2‐dioxaphospholan
Author(s) -
Bohlen Rainer,
Röschenthaler GerdVolker
Publication year - 1984
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19845130623
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Durch Substitution von Chlor in der Titelverbindung, 1 , werden Phosphite XP[OC(CF 3 ) 2 C(CF 3 ) 2 O] ( 2 : X = I, 4 : X = OCH(CF 3 ) 2 , 5 : X = OC(O)CF 3 , 7 : X = OSiMe 3 ) dargestellt. Das Iodphosphit 2 wird mit Hilfe von Iodwasserstoff und Quecksilber zu HP[OC(CF 3 ) 2 C(CF 3 ) 2 O], 3 reduziert. Bei höheren Temperaturen zerfällt das Acylphosphit 5 in Trifluoressigsäureanhydrid und das sauerstoffverbrückte Diphosphit 6 , das auch durch Umsetzung von Triphenylhydroxystannan mit 1 erhalten wird. Verbindung 7 wird durch Chlor zu dem Phosphoran 9 und dem Diphosphat 10 oxydiert. Trimethylhydroxystannan reagiert zu dem Phosphonsäureester 11 , der mit Hexafluoraceton in den Phosphorsäureester 12 übergeht. 12 ist direkt aus 1 mit Monoammoniumsalz des Hexafluoracetonhydrats 13 in einer Umlagerungsreaktion zugänglich. Antimonpentachlorid oxydiert 1 zu dem Dichlorphosphoniumsalz 14 , Iodchlorid zu dem Trichlorphosphoran 9 .