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Über die Konstitution und Verteilung der Silicatanionen in wäßrigen Tetramethylammonium‐Silicatlösungen
Author(s) -
Hoebbel D.,
Garzó G.,
Engelhardt G.,
Vargha A.
Publication year - 1982
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19824940104
Subject(s) - tetramethylammonium , chemistry , polymer chemistry , nuclear chemistry , medicinal chemistry , organic chemistry , ion
Untersuchungen mit Hilfe der Trimethylsilylierungsmethode und 29 Si‐NMR‐Spektroskopie ergaben, daß im konzentrierten (gesättigten) Tetramethylammonium‐(TMA‐)‐silicatlösungen mit molaren TMA:SiO 2 ‐Verhältnissen (MV) von 0,6:1 bis 20:1 Doppelvierringsilicatanionen Si 8 S 20 8− als eine Hauptkomponente vorliegen. In gesättigten Lösungen mit MV von 1:1 bis 3:1 beträgt der Gehalt an Si 8 O 20 8− ‐Anionen bis zu 80% der Gesamt‐SiO 2 ‐Menge. Diese im Vergleich zur Anionenverteilung in Alkalisilicatlösungen hohe Konzentration nur eines Anionentyps wird auf die stabilisierende Wirkung einer in konzentrierten TMA‐Silicatlösungen vorliegenden Wasser‐Clathratstruktur zurückgeführt. Mit zunehmender Verdünnung der TMA‐Silicatlösungen verringert sich die Si 8 O 20 8− ‐Konzentration unter bevorzugter Bildung von Mono‐, Di‐ und Trisilicatanionen. Oligomere cyclische und polycyclische Anionen wurden in Konzentrationen bis zu 5% nachgewiesen.

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