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29 Si‐NMR‐Untersuchungen zur Anionenstruktur von Kristallinen Tetramethylammonium‐alumosilicaten und ‐alumosilicatlösungen
Author(s) -
Engelhardt G.,
Hoebbel D.,
Tarmak M.,
Samoson A.,
Lippmaa E.
Publication year - 1982
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19824840103
Subject(s) - tetramethylammonium , chemistry , physics , ion , organic chemistry
Die 29 Si‐NMR‐Spektren von kristallinen Tetramethylammonium (TMA)‐alumosilicaten mit variierendem Si/Al‐Verhältnis zeigen bis zu 4 scharfe Signale mit charakteristischen chemischen Verschiebungen, die den zentralen Si‐Atomen in OSi(OSi) 3−n (OAl) n ‐Baugruppen von Doppelvierring (DVR)‐alumosilicatanionen zugeordnet werden können. In Verbindung mit den Aussagen der Trimethylsilylierungsmethode [1] werden aus den Signalintensitäten Rückschlüsse auf Zahl und Verteilung der Al‐Atome im DVR‐Gerüst abgeleitet und eine gute Übereinstimmung der Ergebnisse beider Methoden festgestellt. Über eine mögliche Verknüpfung der DVR‐Grundstrukturen über SiOAl‐Brücken zu polymeren Alumosilicatanionen kann mit der 29 Si‐NMR keine Aussage erhalten werden. Die Untersuchung der TMA‐Alumosilicatlösungen mit der 29 Si‐NMR‐ und TMS‐Methode [1] ergibt, daß in diesen Lösungen stabile Alumosilicatanionen auftreten, deren Struktur sich jedoch von der der aus diesen Lösungen erhaltenen kristallinen Produkte unterscheidet.