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Untersuchungen mit Quecksilber(I)‐Verbindungen und Zinn(II)‐Halogeniden in geschmolzenem Quecksilber(II)‐bromid
Author(s) -
Brodersen K.,
Hoffmann J.
Publication year - 1980
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19804690106
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , polymer chemistry
Geschmolzenes Quecksilber(II)‐bromid (Arbeitstemperatur 242°C) erweist sich als stabilisierendes Medium für Quecksilber(I)‐Verbindungen. Die kovalenten Quecksilber(I)‐Halogenide Hg 2 X 2 verhalten sich wie schwache Solvobasen, die mit Solvosäuren HgBrA (A z.B. CIO 4 ) unter Bildung bisher unbekannter Quecksilber(I)‐Halogenosalzen Hg 2 XA reagieren. Quecksilber(I)‐Salze von Mineralsäuren Hg 2 A 2 unterliegen in Schmelze der Solvolyse. Die Lage des Gleichgewichts und die Art der Solvolyseprodukte wird entscheidend vom Anion A beeinflußt. Im Gegensatz zu den Blei(II)‐Halogeniden PbX 2 reagieren die Zinn(II)‐Halogenide SnX 2 nicht zweibasig als Sn(HgBr 3 ) 2 , sondern einbasig als Lewis‐Basen. Zinn(II)‐bromid bildet mit Hg 2 Br 2 ein lösliches 2:1 Addukt, welches mit NEt 4 ClO 4 (Et C 2 H 5 ) als Perchlorat ausgefällt werden kann. Zur selben Reaktion kommt es bei Angriff der Lewis‐Base SnBr 2 auf die Lewis‐Säure Hg 2 BrClO 4 , welche nach 4 verschiedenen Methoden erzeugt wurde.

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