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Bildung siliciumorganischer Verbindungen. 77. Zur Bildung von Carbosilanen aus Methylsilanen
Author(s) -
Fritz G.,
Maas J.,
Hornung A.
Publication year - 1980
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19804600112
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , silane , polymer chemistry , organic chemistry
Es wird über die bei der Pyrolyse des me 3 SiH, me 2 SiH 2 und meSiH 3 entstehenden Verbindungen berichtet. Es wurden Umsetzungen des Sime 4 und der genannten Methyl silane im Plasma durchgeführt, um die dabei gebildeten Verbindungen mit denen aus der Pyrolyse zu vergleichen. Die Pyrolyse des me 3 SiH und me 2 SiH 2 führt im wesentlichen zu gleichen Gruppen von Carbosilanen, die bereits über die Zersetzung des Sime 4 zugänglich wurden, wenn die Betrachtung auf Verbindungen mit maximal vier Si‐Atomen beschränkt bleibt. Die Hauptprodukte aus der me 3 SiH‐Pyrolyse sind cyclische Carbosilane, und unter diesen werden die 1,3,5‐Trisilacyclohexane und 1,3,5,7‐Tetrasilaadamantane bevorzugt gebildet. Beim me 2 SiH 2 dominieren die linearen Vertreter, 1,3‐Disilapropane. Dies wird darauf zurückgeführt, daß diese bei der gewählten experimentellen Anordnung nicht mehr der weiteren Umsetzung zugeführt wurden. Bei der meSiH 3 ‐Pyrolyse entsteht neben geringen Anteilen meH 2 SiSiH 2 me ein gelber fester Stoff. Im Vergleich zu den Verbindungen aus der Sime 4 ‐Pyrolyse sind die aus me 3 SiH und me 2 SiH 2 erhaltenen Carbosilane SiH‐reicher. Bei der Zersetzung des Sime 4 im Plasma entstehen ebenfalls bevorzugt Carbosilane, aber es überwiegen anteilmäßig die linearen Verbindungen mit zwei und drei Si‐Atomen.

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