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Metallreiche Verbindungen der Seltenen Erden Gd 2 Cl 3 , Gd 2 Br 3 und Tb 2 Cl 3
Author(s) -
Simon A.,
Holzer N.,
Mattusch Hj.
Publication year - 1979
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19794560122
Subject(s) - chemistry , crystallography
Durch Tempern der Trihalogenide und der Metalle in gasdicht verschweißten Tantal‐Ampullen werden die Verbindungen Gd 2 Br 3 (bei 1 100 K) und Tb 2 Cl 3 (900 K) erhalten, die isotyp mit dem bereits bekannten Gd 2 Cl 3 (890 K) sind. Nach Einkristall‐Untersuchungen (Gd 2 Cl 3 , Gd 2 Br 3 ) ist die Struktur allerdings im Gegensatz zu früheren Beschreibungen in der Raumgruppe C2/m zu beschreiben (Gd 2 Br 3 : a = 1 641,8; b = 398,3; c = 1 075,3 pm; β = 119,27°; Tb 2 Cl 3 : a = 1 518,4; b = 386,9; c = 1 013,5 pm; β = 118,07°). Der Aufbau entspricht dem Vorliegen von Ketten trans‐kantenverknüpfter M 6 ‐Oktaeder. Die charakteristischen Aufweitungen und Verkürzungen von MM‐Abständen in Gd 2 Br 3 gegenüber Gd 2 Cl 3 können im Sinne der Erhaltung eines mittleren Bindungsgrades der MM‐Bindungen diskutiert werden. Es ergeben sich enge strukturelle Beziehungen zu anderen Systemen mit kondensierten Clustern. So wird beim Vergleich der Strukturen von MX, M 7 X 10 und M 2 X 3 ein schrittweiser Abbau des verknüpften Cluster‐Systems erkennbar.

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