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Cyclische Silylphosphane
Author(s) -
Fritz G.,
Uhlmann R.
Publication year - 1978
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19784420111
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Es wird ein neuer Weg zur Bildung der noch wenig untersuchten cyclischen Silylphosphane angegeben. Die Umsetzung von me 2 SiCl 2 mit LiPHme führt zu mePH 2 und (me 2 SiPme) 3 1 , und in analoger Weise bildet sich aus meHSiCl 2 das (meHSiPme) 3 2 (me = CH 3 ). Mit (me 2 C) 2 SiCl 2 reagiert LiPHme zu mePH 2 und dem Vierring [(me 3 C) 2 SiPme] 2 3 . Die Bildung der Verbindungen 1, 2, 3 wird auf die Umlagerung des zunächst zu erwartenden R 2 Si(PHme) 2 zurückgeführt. Dies ergibt sich auch aus der Umsetzung von LiPHCme 3 SiCl 2 , die eine Isolierung von me 2 Si(PHCme 3 ) 2 4 , (me 2 SiPCme 3 ) 2 5 und (me 2 Si) 3 P 4 (Cme 3 ) 2 6 ermöglicht. me 2 Si(PHCme 3 ) 2 bildet beim Erwärmen auf 190°C me 3 CPH 2 und Verbindung 5 und 6 . Die Umlagerung zu den Verbindungen 1 , 2 , 3 , 5 erfolgt analog der des me 2 HSiPHme zu mePH 2 und (me 2 HSi) 2 Pme [2]. 4 läßt sich mit n‐Butyllithium zum kristallinen me 2 Si[P(Li)Cme 3 ] 2 · 2 Monoglyme lithinieren, das mit me 3 SiCl zu me 2 Si[P(Sime 3 )(Cme 3 )] 2 8 , mit (C 6 H 5 ) 2 SiCl 2 zu Verbindung 9 und mit SiCl 4 zu Verbindung 10 reagiert.Der Sechsring 1 wird mit Lime zu Sime 4 und meP(Sime 2 PmeLi) 2 gespalten. Es werden die NMR‐Daten der untersuchten Verbindungen angegeben.

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