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Die Bedeutung der Gasmolekeln MGa 2 Cl 8 , MGaCl 5 und MCl 2 (M = Ca, Cr, Fe, Co, Ni, Cu, Pd) beim chemischen Transport von MCl 2,f mit GaCl 3 /Ga 2 Cl 6
Author(s) -
Schäfer Harald,
Trenkel Marita
Publication year - 1977
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19774370102
Subject(s) - chemistry , crystallography , stereochemistry , physics
Bei Reaktion von MCl 2,f mit GaCl 3 stellen sich über dem MCl 2,f −Bodenkörper die Drucke von MGa 2 Cl 8 , MGaCl 5 , MCl 2 , Ga 2 Cl 6 und GaCl 3 ein. Maßgebend für den chemischen Transport von MCl 2,f ist die Temperaturabhängigkeit von λ(M) = ΣP(M)/ΣP(Ga). Die Dissoziation Ga 2 Cl 6 = 2 GaCl 3 verursacht die Bildung eines P(MGa 2 Cl 8 )‐Maximums bei Variation von T. Im einfachsten Falle führt das auch zu einem Maximum auf der λ/T‐Kurve. Bei weiterer Steigerung von T folgt dann ein Minimum von λ, dessen Lage auf der T‐Skala durch die Größe von P(MCl 2 ) + P(MGaCl 5 ) bestimmt wird. Zwischen Maximum und Minimum wird MCl 2,f zur heißeren Zone transportiert. Geringere Stabilität von MGa 2 Cl 8 und (oder) größere Stabilität von MGaCl 5 und (oder) MCl 2,g kann dazu führen, daß die λ/T‐Kurve ohne Extremum verläuft. In diesem Falle kann kein MCl 2 −Transport zur heißeren Zone stattfinden. über Transportexperimente und entsprechende Rechnungen wird berichtet.