z-logo
Premium
Darstellung und Struktur von Strontium‐bis[trichlorostannat(II)]‐pentahydrat, Sr[SnCl 3 ] 2 · 5 H 2 O
Author(s) -
Haupt H. J.,
Huber F.,
Sandbote H.W.
Publication year - 1977
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19774350125
Subject(s) - chemistry , crystallography , medicinal chemistry
Sr[SnCl 3 ] 2 · 5 H 2 O wurde aus SrCl 2 · 6 H 2 O und SnCl 2 · 2 H 2 O in salzsaurer Lösung gewonnen. Es kristallisiert monoklin in der Raumgruppe C 2/c (Nr. 15) mit a = 14,945(4), b = 12,006(2), c = 9,100(3) Å, β = 116,10(2)° und Z = 4. Die Struktur wurde anhand von 2 650 symmetrisch unabhängigen Reflexen nach der Schweratommethode gelöst und nach dem Kleinste‐Quadrate‐Verfahren bis zu einem R‐Wert von 0,075 verfeinert. Das Sr 2+ ‐Ion ist von zwei Cl − und sieben H 2 O umgeben, was eine neue Variante der H 2 O/Halogenid‐Koordination um Sr 2+ mit der Koordinationszahl 9 darstellt; diese Einheiten bilden über gemeinsame O‐Atome längs der c‐Achse Ketten. Die Sr—O‐ bzw. SrCl‐Abstände betragen: 2,736(10), 2,622(13), 2,577(18) bzw. 3,055(4) Å. Sn 2+ bildet mit 3 Cl − im Abstand von 2,577(5), 2,608(4) und 2,627(4) Å eine verzerrte trigonale Pyramide, die durch drei weiter entfernte Cl − im Abstand von 3,224(4), 3,322(4) und 3,420(4) Å zu einem verzerrten trigonalen Antiprisma ergänzt wird; diese Einheiten sind über gemeinsame Kanten zu einer bei Halogenostannaten(II) bisher noch nicht beschriebenen dreidimensionalen Struktur verknüpft.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here