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Darstellung, Struktur und Eigenschaften von Ag 10 Si 3 S 11
Author(s) -
Mandt J.,
Krebs B.
Publication year - 1976
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19764200104
Subject(s) - chemistry , crystallography
Neben Ag 8 SiS 6 entsteht bei der Hochtemperaturreaktion von Ag 2 S mit Si und S das bisher unbekannte orangerote Ag 10 Si 3 S 11 . Die Einkristall‐Röntgenstrukturanalyse zeigt, daß die Substanz als Silber‐orthothiosilicat‐thiodisilicat‐(1:1) Ag 10 (SiS 4 )(Si 2 S 7 ) zu formulieren ist. Die mittleren SiS‐Bindungslängen betragen 2,137 Å im SiS 4 (4−) , 2,129 Å im bisher noch nicht beobachteten Si 2 S 7 (6−) . Das Kationenteilgitter ist leicht gestört und deutet auf eine gewisse Beweglichkeit der Ag + ‐Ionen im Kristall hin. Ag 10 Si 3 S 11 kristallisiert triklin (P 1 ) mit a = 12,414, b = 13,476, c = 6,459 Å, α = 78,92°, β = 77,61°, γ = 68,71°, Z = 2. Das Schwingungsspektrum (IR) zeigt Absorptionen in den für asymmetrische und symmetrische Valenzschwingungen der SiS 4 ‐Tetraeder charakteristischen Bereichen bei 490–515 bzw. 423–433 cm −1 .

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