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Untersuchungen zur Reaktivität von Metall‐π‐Komplexen. XIX. [1] Synthese und Eigenschaften von π‐Cycloheptadienyl‐Wolfram‐Komplexen
Author(s) -
Salzer A.,
Werner H.
Publication year - 1975
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19754180113
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Reaktion von C 7 H 8 W(CO) 3 mit HBF 4 in Propionsäureanhydrid führt unter Protonierung des olefinischen Ringliganden zu [C 7 H 9 W(CO) 3 ] + , das in Lösung stark solvatisiert vorliegt. Es reagiert mit einer Reihe von Lewis‐Basen L sehr bereitwillig zu den Komplexkationen [C 7 H 9 W(CO) 3 L] + (L = PPh 3 , AsPh 3 , SbPh 3 , P(OMe) 3 , P(OPh) 3 ), die als Tetrafluoroborate isoliert werden können. Mit 1,2‐Bis(diphenylphosphino)‐äthan (PP) im Molverhältnis 1:1 entsteht ausschließlich der Zweikernkomplex [{C 7 H 9 W(CO) 3 } 2 (PP)] 2+ . Die Umsetzung von C 7 H 8 W(CO) 3 mit HCl ergibt den Neutralkomplex C 7 H 9 W(CO) 3 Cl. Die NMR‐Spektren der Kationen [C 7 H 9 W(CO) 3 L] + und [{C 7 H 9 W(CO) 3 } 2 (PP)] 2+ , die zugleich die ersten Vertreter von π‐Cycloheptadienyl‐Wolframverbindungen darstellen, werden diskutiert.