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Über Oberflächenverbindungen von Übergangsmetallen. X [1]. Zum Stöchiometrie‐Problem der Bindung von Oberflächen‐Chrom(II) an Silicagel
Author(s) -
Hierl G.,
Krauss H. L.
Publication year - 1975
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19754150109
Subject(s) - chemistry , nuclear chemistry
Die thermogravimetrische Analyse eines reduzierten Phillips‐Kontakts (Träger: Silicagel „Merck 7733”) zeigt, daß Cr II . Ionen bis zu einer Konzentration von 2.8% Cr II überwiegend, wenn nicht ausschließlich in Chromat‐analogen Einheiten gebunden werden. Bei höherem Chrom(II)‐Gehalt. bis zur maximal erreichbaren Konzentration von 3.5%, werden von dem zusätzlich fixierten Chrom keine weiteren durch die Messung erfaßbaren OH‐Gruppen verbraucht (Bildung von Polychromat‐analogen Strukturen und/oder Verwendung von nichtbenachbarten OH‐Gruppen). Die Analyse ergibt weiterhin. daß nicht alle thermogravimetrisch erfaßten OH‐Gruppen zur Fixierung von Chrom in der Lage sind. Ein Vergleich der quantitativen Ergebnisse mit Silicagel‐Modellen macht die Verwendung von vicinalen Paaren für die Bindung des Chroms unterhalb 2.8% wahrscheinlich.