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Cyclische Carbonsäurephosphide
Author(s) -
Issleib K.,
Mohr Kr.,
Sonnenschein H.
Publication year - 1974
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19744080307
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
2‐Organo‐2‐benzophospholen‐1,3‐dione bilden sich aus Phthalsäuredichlorid und Li 2 PC 2 H 5 oder C 6 H 5 PH 2 . Analoge Umsetzungen unter Einsatz anderer bifunktioneller Carbonsäurechloride führen zu uneinheitlichen Produkten. Die aus 3‐Buten‐ und 4‐Pentensäurechloriden und C 6 H 5 PH 2 bzw. C 6 H 11 PH 2 zugänglichen 4‐Butenoyl‐ und 5‐Pentenoyl‐phenyl‐ bzw. ‐cyclohexylphosphine setzen sich unter Einfluß von AIBN im Sinne einer intramolekularen Addition zu 1‐substituierten Phospholan‐2‐onen sowie Phosphorinan‐2‐onen um. Letztere liefern mit LiAlH 4 die entsprechenden Phospholan‐2‐ole bzw. Phosphorinan‐2‐ole und lassen sich in alkalischer Lösung zu Phosphinocarbonsäuren verseifen. Aus 2‐Phenyl‐2‐benzophospholen‐1,3‐dion und Anilin resultieren N‐Phenylphthalimid und C 6 H 5 PH 2 . Die dargestellten P‐Heterocyclen zeigen die übliche Reaktion des dreibindigen Phosphors.