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Hydroxidgruppen an Zeolithen. II. Zahl und Eigenschaften von Hydroxidgruppen an CeNaY‐ und HNaY‐Zeolithen unterschiedlichen Austauschgrades
Author(s) -
Steinberg K.H.,
Bremer H.,
Hofmann F.,
Minachev Ch. M.,
Dmitriev R. V.,
Detjuk A. N.
Publication year - 1974
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19744040206
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , physics
An CeNaY‐ und HNaY‐Zeolithen wurden durch D 2 ‐Austausch die Zahl und infrarotspektroskopisch die Eigenschaften der Hydroxidgruppen in Abhängigkeit vom Kationenaustauschgrad untersucht. Es existieren an CeNaY‐sechs Arten und an HNaY‐Zeolithen mindestens sieben Arten von Hydroxidgruppen. An den CeNaY‐Zeolithen entstehen die Hydroxidgruppen durch dissoziative Chemisorption von Wasser an Ce 3+ ‐Ionen. Ihre Gesamtzahl wächst kontinuierlich mit steigendem Austauschgrad. Einige der Hydroxidgruppen sind saure B RÖNSTED ‐Zentren, deren Zahl mit steigendem Austauschgrad wächst und mit steigender Vorerhitzungstemperatur bis etwa 600°C sinkt. An den HNaY‐Zeolithen entstehen die Hydroxidgruppen durch thermische Zersetzung der eingetauschten NH + 4 ‐Ionen und mit wachsendem Austauschgrad zunehmend durch das Herauslösen von Gitteraluminium und Wechselwirkung der so entstehenden Al 3+ ‐Ionen auf Kationenplätzen mit Wasser. Die Gesamtzahl der Hydroxidgruppen wächst oberhalb des Schwellenwertes von 35% sehr stark mit steigendem Austauschgrad an. Ein mit steigendem Austauschgrad abnehmender Anteil der Hydroxidgruppen wirkt als saure B RÖNSTED ‐Zentren, deren Zahl erst bei Vorerhitzungstemperaturen oberhalb von 450°C abnimmt.

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