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Über die Bildung von Lithiumtetrachloroferrat(II) Li 2 FeCl 4 bei der Umsetzung von Eisen(III)‐chlorid mil Lithiummethyl (1:1) in ätherischer Lösung
Author(s) -
Berthold H. J.,
Spiegl H. J.
Publication year - 1972
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19723910302
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Ätherische Eisen(III)‐chloridlösungen werden im Temperatur‐bereich von Raumtemperatur bis −110°C durch äquimolekulare Mengen Lithiummethyl zu Eisen(II)‐chlorid und Lithiumtetrachloroferrat(II) reduziert. Gleichzeitig werden Äthan und Methan in unterschiedlichen Mengen abgespalten:\documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$$ {\rm FeCl}_{\rm 3} + {\rm LiCH}_{\rm 3} \to 0,5\,{\rm FeCl}_{\rm 2} + 0,5\,{\rm Li}_{\rm 2} {\rm FeCl}_{\rm 4} + \cdot \,{\rm CH}_{\rm 3}. $$\end{document} Wird die Umsetzung bei tiefer Temperatur (−78°C) durchgeführt, so scheidet sich außer dem schwerlöslichen FeCl 2 nur der die Sättigungsgrenze übersteigende Anteil des Li 2 FeCl 4 als weißes Tetraätherat ab. Die in Lösung befindliche Komplexverbindung spaltet ihren Ätherat‐Äther ab etwa −20°C ab und fällt dann als in Äther schwer lösliches ätherfreies Li 2 FeCl 4 aus. Der Reaktionsverlauf wird beschrieben und ein Reaktionsmechanismus vorgeschlagen.
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