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Beiträge zur Komplexchemie der Phosphine und Phosphinoxide. XXIII. Schwermetallkomplexe des Tetramethyl‐biphosphins
Author(s) -
Issleib K.,
Giesdbr U.,
Hartung H.
Publication year - 1972
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19723900304
Subject(s) - medicinal chemistry , chemistry
Die Umsetzungen des Tetramethyl‐biphosphins mit Salzen der 3d‐Elemente einschließlich Cd und Hg in THF, Benzol, Acetonitril oder Alkoholen führt zu Komplexen unterschiedlicher allgemeiner Zusammensetzung: (M n X n ) 2 {(CH 3 ) 2 PP(CH 3 ) 2 } 3 M n = Ti III , V III , Cr III , Fe II , Ni II , Cu I ; MX 2 {(CH 3 ) 2 PP(CH 3 ) 2 } 2 M = Co II , Ni II , Hg II ; MX 2 · (CH 3 ) 2 PP(CH 3 ) 2 M = Fe II , Ni II , Zn, Cd, Hg II ; X = Cl, Br, J. Die z.T. intensivfarbigen Komplexe besitzen allgemein ungünstige Löslichkeitseigenschaften, was Messungen zur Strukturaufklärung erschwert. Auf Grund magnetischer sowie spektralphototmetrischer Messungen und röntgenographischer Untersuchungen sind für die Struktur der Komplexe nur Teilaussagen möglich. Die Komplexbildungstendenz von (CH 3 ) 2 PP(CH 3 ) 2 gegenüber Metallsalzen ist von der anderer Biphoshine allgemein verschieden. Eine Spaltung der PP‐Bindung durch Metallsalze erfolgt nicht, und (CH 3 ) 2 PP(CH 3 ) 2 vermag gleich anderen Vertretern R 2 PPR 2 ein‐ oder zweizählig zu fungieren, wobei die Chelatfunktion zugunsten der Brückenfunktion unter Bildung von Mehrkernkomplexen zurückzutreten scheint.