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Beiträge zur Komplexchemie der Phosphine und Phosphinoxide. XXI. Komplexchemisches Verhalten des Methylen‐(diphenylphosphins) und des Lithium‐bis(diphenylphosphino)‐methanids
Author(s) -
Issleib K.,
Abicht H. P.,
Winkelmann H.
Publication year - 1972
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19723880109
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , phosphine , catalysis , biochemistry
π‐Allylpalladiumchlorid und Methylen‐bis(diphenylphosphin) (MDP) reagieren im Mol.‐Verh. von 1:1 sowie 1:2 unter Erhalt des π‐Allylsystems zu [π‐C 3 H 5 PdCl · CH 2 (PPh 2 ) 2 ] bzw. [π‐C 3 H 5 PdCl · {CH 2 (PPh 2 ) 2 } 2 ]. Mit AlBr 3 läßt sich Chlor aus der unmittelbaren Koordinationssphäre des Metalls verdrängen, wobei [π‐C 3 H 5 Pd · {CH 2 (PPh) 2 } 2 ][AlClBr 3 ] entsteht, ohne auf diesem Weg mit überschüssigem MDP einen 1:3‐Komplex zu bilden. LiCH(PPh 2 ) 2 liefert mit PdCl 2 bzw. (π‐C 3 H 5 PdCl) 2 die Verbindungen [(PPh 2 ) 2 CHPdCl] 2 und [π‐C 3 H 5 PdCH(PPh 2 ) 2 ] 2 , welche dimer vorliegen und über Phosphin‐Brücken verknüpft sind. Letztere lassen sich durch Zugabe eines Mols MDP sprengen, und die resultierenden Komplexe weisen planquadratische Struktur auf. Die Komplexe werden an Hand von IR‐ und Absorptionsspektren sowie Leitfähigkeitsmessungen näher charakterisiert und im Hinblick auf ihre katalytischen Eigenschaften untersucht.