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Die Kristallstruktur von Trichlorotellur(IV)‐tetrachloroaluminat TeCl 3 + AlCl 4 −
Author(s) -
Krebs B.,
Buss B.,
Altena D.
Publication year - 1971
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19713860302
Subject(s) - chemistry , crystallography , crystal structure , octahedron , stereochemistry
Die 1:1‐Verbindung TeCl 4 · AlCl 3 kristallisiert monoklin in der Raumgruppe P2 1 /c mit a = 6,600, b = 12,675, c = 13,578 Å, β = 105,72°, Z = 4. Die Röntgenstrukturanalyse ergab eine Schichtenstruktur. Die Schichten werden von TeCl 6 ‐Oktaedern gebildet, die jeweils über drei benachbarte Ecken mit verschiedenen AlCl 4 ‐Tetraedern zu einem zweidimensionalen Netz verbunden sind. Die TeCl 6 ‐Oktaeder sind stark verzerrt, die mittleren Abstände TeCl (endst.) betragen 2,276 Å, während die Abstände TeCl (Brücke) im Mittel mit 3,061 Å sehr viel länger sind. Der Art ihrer Verknüpfung entsprechend (über 3 Ecken mit verschiedenen TeCl 6 ‐Polyedern) sind die AlCl 4 ‐Tetraeder schwach verzerrt: AlCl‐Bindungsabstände: 2,138, 2,142, 2,146 Å (Brücke), 2,087 Å (endst.). Im polaren Grenzfall ist die Struktur in guter Näherung zu beschreiben als Anordnung von trigonal‐pyramidalen TeCl 3 + ‐Ionen und AlCl 4 − ‐Ionen, beide im wesentlichen mit C 3v ‐Symmetrie. Diese Formulierung ist in Übereinstimmung mit schwingungsspektroskopischen Ergebnissen.