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Zum Koordinationsvermögen des dl‐2‐Phenyl‐1,2‐diaminobutans gegenüber Nickelsalzen
Author(s) -
Kircheiss A.
Publication year - 1970
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19703780109
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , tetragonal crystal system , medicinal chemistry , octahedron , crystallography , crystal structure
Durch Umsetzung von Nickelsalzen mit dl‐2‐Phenyl‐1,2‐diaminobutan ( Phenyläthyl‐en) sind Hexammintypkomplexe [Ni(Phenyläthyl‐en) 3 ]X 2 und Tetrammintypkomplexe Ni(Phenyläthyl‐en) 2 X 2 zugänglich. Letztere besitzen in Abhängigkeit vom Anion X entweder eine planare Konfiguration ( 1 A 1g ‐Grundzustand des Ni II ) oder unter Einbezug der Anionen als Liganden eine, z. T. tetragonal gestörte, pseudo‐oktaedrische Struktur ( 3 A 2g ‐ oder 3 B 1g ‐Grundzustand des Ni II ). Das Ausmaß der tetragonalen Störung wird quantitativ beschrieben. Vom Acetat (X = CH 3 COO) wurden eine diamagnetische Gelbform und eine dazu isomere paramagnetische Blauform isoliert. Das Ni(Phenyläthyl‐en) 2 (F 3 CCOO) 2 · 2 H 2 O ist als eine pseudo‐interallogone Verbindung anzusprechen. In Lösungen der Tetrammintypkomplexe treten Konfigurationsgleichgewichte zwischen planaren diamagnetischen und pseudo‐oktaedrischen paramagnetischen Spezies auf.