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Untersuchung von Braunoxidkatalysatoren mit Hilfe des M ÖSSBAUER ‐Effektes
Author(s) -
Hennig K.,
Hildebrandt W.,
Scheve J.,
Blume H.
Publication year - 1970
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19703770305
Subject(s) - chemistry
Es wurde der Ausgangszustand von Industriekatalysatoren (α‐Fe 2 O 3 /Cr 2 O 3 ) bekannter Aktivität mit Hilfe des M ÖSSBAUER ‐Effektes und der BET‐Methode untersucht. Messungen des M ÖSSBAUER ‐Effektes bei Zimmertemperatur und der Reaktionstemperatur von 330°C ergaben, daß das Eisen in den verschiedenen Katalysatoren sowohl im antiferromagnetischen als auch paramagnetischen Zustand vorliegt. Das Verhältnis der Anteile der beiden magnetischen Zustände war stark proben‐ und temperaturabhängig. Die Hauptursache für das Auftreten beider Zustände ist im Vorhandensein verschieden großer Pulverteilchen in ein und derselben Probe zu suchen. Das von Probe zu Probe unterschiedliche Verhältnis dieser Zustände ist auf die verschiedene chemische Zusammensetzung und auf die unterschiedliche Körnung der Proben zurückzuführen. Es wird versucht, diese Ergebnisse mit der katalytischen Aktivität und der nach der BET‐Methode bestimmten Oberflächen der Katalysatoren zu korrelieren. Es zeigt sich, daß keine merkliche Korrelation zwischen magnetischem Zustand der ungebrauchten Katalysatoren und der katalytischen Aktivität besteht. Auch das Spektrum der kleinen Teilchen und die nach BET gemessene Oberfläche beeinflußten nicht die katalytische Aktivität. Zur Deutung der vorhandenen Aktivitätsunterschiede zwischen den Katalysatoren werden verschiedene Porenstrukturen angenommen.

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