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Beiträge zur Chemie des Phosphors. XXXIX. Zur Hydrolyse des Diphosphor‐tetrajodids
Author(s) -
Baudler M.,
Mengel M.
Publication year - 1970
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19703740205
Subject(s) - chemistry , phosphor , medicinal chemistry , physics , optoelectronics
Bei der Darstellung des Ba 2 H 2 (H 2 P 2 O 4 ) 3 durch Hydrolyse von P 2 J 4 in Bariumacetat/Essigsäure‐Pufferlösung liegen nach Abtrennung des Salzes im Filtrat neben P(II)—P(IV)‐, P(IV)‐, P(III)‐ und P(V)‐Säure noch etwa 17% des eingesetzten Phosphors als P(II)—P(II)‐Säure vor, so daß bei dieser Reaktion insgesamt 64% des Phosphors aus dem P 2 J 4 als Hypodiphosphorige Säure H 4 P 2 O 4 erfaßbar sind. Das bei der P 2 J 4 ‐Hydrolyse in reinem Wasser ausfallende gelbe Reaktionsprodukt ist nicht — wie früher angenommen — ein fester Phosphorwasserstoff, sondern nach den Ergebnissen elementaranalytischer, jodometrischer und chromatographischer Untersuchungen eine hochmolekulare. aus Phosphor, Wasserstoff und Sauerstoff bestehende Substanz von statistischer Stöchiometrie mit der Oxydationszahl ∼0 des Phosphors. IR‐spektroskopisch konnten PH‐, PO‐ und PQP‐Gruppen, jedoch keine POH‐Gruppen nachgewiesen werden. Die P 2 J 4 ‐Hydrolyse verläuft wahrscheinlich über ein gelb gefärbtes Primärprodukt mit 3bindigem Phosphor und liefert insgesamt ein sehr komplexes Reaktionsgemisch, in dem auch die anfänglich gebildeten Folgeprodukte teilweise noch weiterreagieren.

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