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Über ternäre Phasen im System Lithium–Kupfer–Arsen
Author(s) -
v. Benda K.,
Juza R.
Publication year - 1969
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19693710308
Subject(s) - chemistry , crystallography , hexagonal crystal system
Das System LiCuAs wird bei 640°C von zwei ausgedehnten Einphasengebieten bestimmt, die sich von Li 3 As bis Li 2 CuAs (hexagonal) und von Cu 9.5 As 4 bis etwa Li 6 Cu 3 As 4 (kubisch) erstrecken. Die kubische Hochtemperaturphase bildet bei Abkühlen zwei hexagonale Mitteltemperaturphasen. Die erste Mitteltemperaturphase (h̄) entstcht bei 610°C; ihr Homogenitäts‐gebiet liegt zwischen den Zusammensetzungen Li 5,8 Cu 3,2 As 4 , Li 3,4 Cu 5,7 As 4 and LiCu 0,8 As. Die zweite Mitteltemperaturphase (h 14) entsteht bei 460°C; ihr Existenzberich liegt bei der Zusammensetzung LiCu 2 As. Bei Abkühlen auf Raumtemperatur werden die folgenden Verbindungen gebildet, die alle hexagonal kristallisieren: Li 2 CuAs aus der Li 3 As‐Hochtemperaturphase, ferner Li 5,8 Cu 3,2 As 4 (h 26) and Li 3,4 Cu 5,7 As 4 (h 25) (beide isotyp) und LiCuAs (h 9) aus der ersten Mitteltemperaturphase (h), außerdem eine Phase (h 42), deren ungefähre Zusammensetzung mit LiCu 4,7 As 2 angegeben werden kann, und eine Phase (h 27), deren Zusammensetzung nicht geklärt wurde. Die Kristallstruktur des Li 2 CuAs wurde bestimmt. Die Gitterkonstanten aller Phasen werden angegeben. β‐Cu 3 As bildet bei 450–470°C reversibel eine hexagonale Hochtemperaturmodifikation unter Verkleinerung der a‐Achse auf a/√3.

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