z-logo
Premium
Elektrochemische Fluorierung von stickstoffhaltigen Verbindungen zur Gewinnung von Stickstofftrifluorid
Author(s) -
Schmeisser M.,
Huber F.
Publication year - 1969
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19693670108
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die elektrochemischen Fluorierungen von NH 3 und N 2 H 4 verlaufen im wesentlichen unter N 2 ‐Entwicklung und ergeben nur sehr geringe NF 3 ‐Ausbeuten. An Kohlenstoff gebundener Stickstoff läßt sich dagegen in weit höherem Maße auf elektrochemischen Wege zu NF 3 fluorieren. Von Nachteil ist dabei jedoch, daß größere Mengen CF 4 gebildet werden können; die bei der Elektrofluorierung von Pyridin gewonnene NF 3 ‐Fraktion enthielt bis 42% CF 4 . Die Elektrofluorierung von Harnstoff hingegen, bei der die CO‐Gruppe weitgehend in COF 2 und CO 2 umgewandelt wird, ergibt in 38proz. Stromausbeute ein nur 10% CF 4 enthaltendes NF 3 ; sie stellt wegen der im Vergleich zur Schmelzelektrolyse von NH 4 F · nHF unkomplizierteren und ungefährlicheren Verfahrensweise eine vorteilhafte Methode zur NF 3 ‐Gewinnung dar. Die elektrochemischen Fluorierungen von Guanidin, Aminoguanidin und Semicarbazid erbringen wohl ebenfalls präparativ interessante Mengen NH 3 , doch auch höhere Verunreinigungen an CF 4 .N 2 F 4 ließ sich weder durch Elektrofluorierung von N 2 H 4 noch bei der elektrochemischen Fluorierung von NN‐gruppenhaltigen Verbindungen (Aminoguanidin, Semicarbazid) in lohnender Ausbeute gewinnen.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here