z-logo
Premium
Ammoniakate und Ammonolyse von Urantetrachlorid
Author(s) -
Berthold H. J.,
Knecht H.
Publication year - 1969
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19693660502
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , nuclear chemistry
UCl 4 reagiert mit gasförmigem und flüssigem NH 3 bei 1 Atm. Druck zu Ammoniakaten, die nach dem Absieden des NH 3 bei Raumtemperatur 7,3–7,5 Mole NH 3 pro Mol UCl 4 enthalten. Einwirkung von flüssigem NH 3 bei Raumtemperatur unter Druck ergibt Ammoniakate mit 9–10 Molen NH 3 . Neben der Ammoniakatbildung tritt in flüssigem Ammoniak eine geringfügige Ammonolyse ein. Der Chlorwert sinkt nach erschöpfender Extraktion auf 3,5 ab. Der thermische Abbau der Ammoniakate im Stickstoffstrom bei 45°C führt zu UCl 4 · 4 NH 3 , das bei höheren Temperaturen in UCl 4 · NH 3 (stabil bis etwa 300°C) übergeht. Die Reaktion der höheren Ammoniakate mit gasförmigem CO 2 bei Raumtemperatur läßt erkennen, daß diese Verbindungen – ähnlich wie die höheren Ammoniakate des UCl 3 – koordinativ gebundenes Ammoniak (4 Mole) und Strukturammoniak enthalten. Oberhalb von etwa 350°C erleiden UCl 4 und seine Ammoniakate im NH 3 ‐Strom Ammonolyse, die über amorphes Uran(IV)‐amidtrichlorid UNH 2 Cl 3 zunächst zu kristallinem UCl 3 führt. Dieses wird über amorphe Amidchloride (UNH 2 Cl 2 , U(NH 2 ) 2 Cl) in kristallines Uranimidchlorid U(NH)Cl und bei 800°C in reines höheres Urannitrid UN x (x ≤ 1,75) überführt.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom