Premium
Magnetische Untersuchungen an Mischsalzkontakten. IV. Beziehungen zwischen Teilchengröße und katalytischer Aktivität
Author(s) -
Dreyer Hans,
Kortus Karin
Publication year - 1969
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19693660312
Subject(s) - gynecology , chemistry , medicine
In aus NiMg‐Mischoxalaten hergestellten Trägerkatalysatoren sind auch die kleinsten, mit magnetischen Methoden noch erfaßbaren Nickelkristallite katalytisch aktiv. Eine Zusammenfassung von über 130 Versuchen an Kontakten mit mittlerem Nickelgehalt, die hinsichtlich ihrer katalytischen Eigenschaften auch als hinreichend repräsentativ für Kontakte mit niedrigerem oder höherem Nickelgehalt gelten können, ergibt, daß die katalytische Aktivität bei 7 mg Nickel in der Oberfläche beginnt. Sie steigt dann linear an und erreicht unter den gewählten Reaktionsbedingungen bei 25 mg Ni in der Oberfläche ihren Sättigungswert. Eine besonders hohe katalytische Aktivität einer bestimmten Kristallgröße wurde nicht gefunden; alle in der Oberfläche vorhandenen Nickelatome sind in gleichem Maße an der katalytischen Reaktion beteiligt. Pro Minute und pro Oberflächenatom Nickel werden bei 35°C in benzolischer Lösung mindestens 7 Cyclohexen‐Molekeln hydriert.