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Magnetische Messungen an Mischsalzkontakten. III. Teilchengrößenverteilung in Ni‐Mg‐Mischoxalatkontakten
Author(s) -
Dreyer Hans
Publication year - 1968
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19683620504
Subject(s) - physics , gynecology , medicine
Es werden einige Verteilungskurven von Nickelkristallen in NiMg‐Mischoxalatkontakten vorgestellt, die durch Variation des Molenbruches und der Zersetzungsbedingungen über einen größeren Bereich erhalten wurden. Alle Verteilungskurven zeigen einen charakteristisch unsymmetrischen Verlauf. Die Gestalt der Verteilungskurve wird durch Oberflächenbelegungen des Nickels nicht beeinflußt. NiMg‐Mischoxalatkontakte lassen sich nach ihrem magnetischen Verhalten in 3 Gruppen mit mittleren, niedrigen und hohem Nickelgehalt einteilen. Kontakte mit mittlerem Nickelgehalt sind rein superparamagnetisch; Korrekturwerte spielen nur eine untergeordnete Rolle. Bei Kontakten mit niedrigem Nickelgehalt gewinnt die Substanzkorrektur eine zunehmende Bedeutung, da die dia‐ und paramagnetischen Anteile der Probe die Größenordnung der Meßwerte erreichen. Kontakte mit höherem Nickelgehalt zeigen in steigendem Maße ferromagnetisches Verhalten. Mit einem Näherungsverfahren wurde versucht, den ferromagnetischen Anteil aus der Abweichung der bei verschiedenen Temperaturen gemessenen experimentellen Kurven zu berechnen.