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Die Kristallstruktur von Vanadium‐(chlorimid)‐trichlorid, Cl 3 VNCl
Author(s) -
Strähle J.,
Bärnighausen H.
Publication year - 1968
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19683570420
Subject(s) - crystallography , chemistry , vanadium , polymer chemistry , inorganic chemistry
Die Kristallstruktur von Cl 3 VNCl wurde aus dreidimensionalen Patterson‐ und F OURIER ‐Synthesen abgeleitet. Cl 3 VNCl kristallisiert triklin (Raumgruppe P 1 ) mit zwei Formeleinheiten pro Elementarzelle und a = 7,64, b = 7,14, c = 5,91 Å; α = 112,4°, β = 94,9° und γ = 107,8°. Die Ortskoordinaten und die Parameter der thermischen Anisotropie wurden nach der Methode der kleinsten Quadrate bis zu einem Zuverlässigkeitsindex von 6,5% verfeinert. In der Kristallstruktur liegen zwar einzelne Cl 3 VNCl‐Molekeln vor, jedoch sind diese zu Dimeren verknüpft, welche ihrerseits zu Ketten längs [001] schwach assoziiert sind. Die nächsten Nachbarn des Vanadiums, ein Stickstoff‐ und vier Cl‐Atome, bilden eine tetragonale Pyramide, die durch ein weiter entferntes Cl‐Atom zu einem verzerrten Oktaeder ergänzt wird. Die Abstände V N = 1,64 Å und N Cl = 1,59 Å sprechen für Mehrfachbindungen; die Gruppierung V N Cl ist fast linear.