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Chemische Untersuchungen von Silicaten, XXXI. Über Beziehungen zwischen dem Polymerisationsgrad silicatischer Anionen und ihrem Reaktionsvermögen mit Molybdänsäure
Author(s) -
Thilo Erich,
Wieker Wolfgang,
Stade Heinz
Publication year - 1965
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19653400506
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Es werden die Geschwindigkeiten bestimmt, mit denen sich aus Silicaten verschiedene Konstitution Silicomolybdänsäure bildet. Aus Mono‐, Di‐ und Tetrametasilicaten bildet sich der Komplex nach einem Gesetz erster Ordnung mit den Geschwindigkeitskonstanten k Mono = 1,7 min −1 , k Di = 0,90 min −1 und k Tetrameta = 0,67 min −1 . Höherkondensierte Silicate werden beim Lösen zum Teil abgebaut. Ihre höchstmolekularen Anteile reagieren aber eben falls nach einem Gesetz erster Ordnung, wobei die Geschwindigkeitskonstanten gesetzmäßig vom (Na 2 O:SiO 2 )‐Verhältnis bzw. vom Kondensationsgrad abhängen. Ihrer Reaktionsgeschwindigkeit nach enthalten die Ca 2 SiO 4 ‐γ‐Hydrate (C I‐ und C II‐Hydrat) mono‐ und dimere, das Ca 2 SiO 4 ‐β‐Hydrat (B‐Hydrat) und ein Mg‐Silicathydrat hochmolekulare Kettenanionen.