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Beiträge zur Chemie der Elemente Niob und Tantal. 44. Nb 6 Cl 14 Synthese, Eigenschaften, Struktur
Author(s) -
Simon Arndt,
Georg Schnering Hans,
Wöhrle Horst,
Schäfer Harald
Publication year - 1965
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19653390306
Subject(s) - chemistry , crystallography
Beim Erhitzen von Nb 3 Cl 8 in Niobgefäßen entstehen Kristalle von Nb 6 Cl 14 . Diese Verbindung ist das neben elementarem Niob thermodynamisch stabile Niobchlorid. Nb 6 Cl 14 wird durch Angabe chemischer, thermischer und magnetischer Eigenschaften charakterisiert. Thermodynamische Orientierungswerte werden angegeben. Die Verbindung kristallisiert orthorhombisch in der Raumgruppe D   2h 18 Bbam (a = 12,25 2 ; b = 11,01 9 ; c = 13,49 4 Å). Die Kristallstruktur von Nb 6 Cl 14 wurde mit Hilfe von Patterson‐ und Fourier‐Synthesen aufgeklärt. Besondere Beachtung verdient das Vorliegen von Nb 6 ‐Oktaedern im Kristallverband (MeMe‐Bindungen). Der früher als „NbCl 2 ” angesehene Stoff besteht in Wirklichkeit aus Nb 6 Cl 14 , das wegen störender Reaktionen mit der Wand der Quarzampullen verunreinigt ist. Bereits kleine Sauerstoffgehalte im metallischen Niob erschweren dessen röntgenographischen Nachweis neben Nb 6 Cl 14 erheblich, weil die Nb‐Reflexe dadurch — selbst auf hochauflösenden Guinier‐Aufnahmen — mit Nb 6 Cl 14 ‐Reflexen koinzidieren.

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