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Untersuchungen an Selen–sauerstoff‐Verbindungen. XXX. Dialkylamidoderivate der selenigen Säure
Author(s) -
Paetzold R.,
Rönsch E.
Publication year - 1965
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19653380105
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Durch Umsetzung von Cl 2 SeO mit (CH 3 ) 2 NH entsteht in guten Ausbeuten [(CH 3 ) 2 N] 2 SeO. Dieses reagiert mit Cl 2 SeO zu ClSeON(CH 3 ) 2 , mit Wasser zu (CH 3 ) 2 NH und (HO) 2 SeO, mit Alkoholen zu (RO) 2 SeO. Die Hydrolyse von ClSeON(CH 3 ) 2 ergibt (CH 3 ) 2 NH   2 + Cl − und (HO) 2 SeO, bei der Alkoholyse entsteht ClSeOOR, bei der Umsetzung mit HCl bildet sich Cl 2 SeO, (CH 3 ) 2 NH   2 + Cl und (CH 3 ) 2 NH   2 + SeOCl   3 − . Das CH 3 OSeON(CH 3 ) 2 ist nur im Gleichgewicht mit (CH 3 O)SeO und [(CH 3 ) 2 N] 2 SeO existenzfähig. Man erhält es aus ClSeOOCH 3 + (CH 3 ) 2 NH, durch partielle Methanolyse von [(CH 3 ) 2 N] 2 SeO sowie durch Vermischen von (CH 3 O) 2 SeO und [(CH 3 ) 2 N] 2 SeO. Das [(CH 3 ) 2 N] 2 SeO geht teilweise durch Sauerstoffabspaltung in [(CH 3 ) 2 N] 2 Se über. Das [(C 2 H 5 ) 2 N] 2 SeO zersetzt sich bereits bei −20°C während,seiner Darstellung. Aus der Reaktionsmischung konnten die Verbindungen [(C 2 H 5 ) 2 N] 2 Se und [(C 2 H 5 ) 2 NH 2 ] 2 [Se 2 O 5 ] isoliert werden.

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