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Zur Kenntnis der Niccolate der Alkalimetalle
Author(s) -
Bronger Welf,
Bade Heribert,
Klemm Wilhelm
Publication year - 1964
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19643330405
Subject(s) - chemistry , ferrimagnetism , crystallography , physics , magnetization , quantum mechanics , magnetic field
1 Durch Erhitzen von Gemischen von Lithium‐und Nickeloxid in O 2 ‐Atmosphäre wurden Produkte der allgemeinen Formel Li x Ni 1−x O mit O < x < 0,65 hergestellt. Diese besitzen mit x ≤ 0,28 Kochsalzstruktur mit statistischer Kationenverteilung, mit 0,28 < x < 0,61 α‐NaFeO 2 ‐Struktur; die lithiumreichste Grenzphase hat monokline Symmetrie. Die ungeordneten Mischkristalle zeigen mit x ≤ 0,28 Antiferromagnetismus, die Niccolate mit x < 0,5 — wie schon Goodenough ( 9 ) gefunden hat — Ferrimagnetismus, solche mit x > 0,5 Paramagnetismus. Die stärksten ferrimagnetischen Wechselwirkungen wurden bei Produkten der Zusammensetzung Li 0,38 Ni 0,62 O ( Li 3 Ni 5 O 8 ) gefunden. Bezüglich der Verteilung von Li + ‐, Ni 2+ ‐ und Ni 3+ ‐Ionen im Gitter konnten die Angaben von Goodenough nicht bestätigt werden. 2 Die Ergebnisse von Voruntersuchungen über die in O 2 ‐Atmosphäre gebildeten Natrium‐, Kalium‐, Rubidium‐ und Cäsiumniccolate werden mitgeteilt. Die Deutung des Magnetismus der erhaltenen Verbindungen bereitet Schwierigkeiten.

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